Mikronährstoffräuber

Antibiotika

Antibiotika sind lebenswichtige Arzneimittel, die Ihrem Körper helfen, Infektionen durch schädliche und teilweise sogar lebensgefährliche Bakterien schnell und zuverlässig zu überwinden.

Antibiotika bekämpfen jedoch nicht nur unliebsame Krankheitserreger, sondern schädigen mitunter auch unsere körpereigenen, „guten“ Bakterien, die sich auf den Schleimhäuten von Magen und Darm, in der Scheide und auch im Mund-Rachen-Raum befinden. Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall oder eine Pilzinfektion der Scheide kann eine Folge davon sein. Müssen Antibiotika längere Zeit eingenommen werden, kann die körpereigene Darmflora als ein wichtiger Bestandteil der Abwehrkräfte sogar so stark geschädigt sein, dass Sie nun häufiger erkranken. Wenden Sie sich bei Fragen zu Antibiotika und Abwehrkräften bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, der Ihnen auch wertvolle Hinweise geben kann, wie Sie die verschiedenen Antibiotika richtig und lange genug einnehmen!

Beispiele für Antibiotika:

  • Tetracycline wie Doxycyclin, Minocyclin, Oxytetracylin
  • Penicilline wie Phenoxymethylpenicillin
  • Cephalosporine wie Cefixim, Cefuroxim

Was Sie gegen Mikronährstoffräuber tun können:

Unterstützen Sie Ihre eigene Darmflora mit Prä- und Probiotika. Präbiotika dienen als „Nahrungsmittel“ für die eigenen, „guten“ Bakterien, die dadurch die Ausbreitung des körpereigenen Bioms (was ist Bioms? Wissen das alle außer mir?) unterstützen sollen. Probiotika sind lebende Organismen wie Hefe oder verschiedene Bakterienarten, die die Besiedlung mit körperfremden Keimen verhindern oder erschweren sollen. Fragen Sie Ihrer Apotheke nach geeigneten Präparaten.