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Haben Sie es gewusst? Kokosöl fürs Gehirn!

Demenz-Erkrankungen des Gehirns sind weltweit auf dem Vormarsch, dabei nimmt Alzheimer mit ca. 60% den größten Teil ein. Das sind bei uns also ca. 1 Mio Alzheimerpatienten, eine riesige Herausforderung für das Gesundheitssystem und die Betreuenden. Eine Heilung ist bisher nicht in Sicht, Medikamente können lediglich für einen kleinen Aufschub sorgen. Deswegen ist Vorbeugung so wichtig, damit weniger Menschen erkranken! Und das kann man tun, um vorzubeugen:

  • regelmässig bewegen
  • mental und geistig trainieren
  • menschliche Kontakte suchen und pflegen
  • regelmässig meditieren
  • mäßig Alkohol geniessen
  • auf das Rauchen verzichten

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass insbesondere die Kombination der einzelnen Massnahmen die beste Wirkung zeigt.

Ganz wichtig für die Vorbeugung ist die Ernährung! Denn das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, steigt mit Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht oder Schlaganfällen. Was heisst das konkret?

  1. Wichtig ist fetter Fisch (enthält ungesättigte Fettsäuren, Eiweiss, Jod und Selen), der zur Entwicklung unseres Gehirns beiträgt.
  2. Die Versorgung unseres Gehirns mit Energie spielt eine herausragende Rolle: in den ersten Stadien der Alzheimer-Erkrankung wird weniger Energie im Gehirn bereit gestellt, da der Energielieferant  Glucose nicht mehr richtig verwertet werden kann und auch Insulin nicht mehr ausreichend aktiv ist. Daher ist der Signalaustausch der Nervenzellen untereinander schon lange vor Ausbruch der Krankheit nicht mehr optimal. Eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und mehr Fett und Eiweiss kann helfen, das zu vermindern. Es entstehen  dann nämlich im Körper Stoffe, die den Energieverlust im Gehirn ausgleichen können. Das hat dann übrigens auch sehr positive Auswirkungen auf Herz und Kreislauf sowie auf den Cholesterinwert im Blut und andere Entzündungsmarker.

Das besondere an Kokosöl: es enthält reichlich mittelkettige Triglyceride ( diese werden nämlich anders verdaut als langkettige Fettsäuren), aus denen der Körper die energieliefernden Stoffe für das Gehirn  produzieren kann. Ausserdem schmeckt es lecker, leicht süßlich und kann in vielerlei Hinsicht in der Küche verwendet werden. Um Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zu verhindern, langsam anfangen (1-3 Teelöffel täglich) und dann steigern. Achten Sie beim Einkauf auf kaltgepresste Bioware: die enthält neben den gewünschten Kokosfettsäuren nämlich auch nennenswerte Mengen an Selen und diversen antioxidativen Stoffen, die ebenfalls schützend und vorbeugend bei Erkrankungen des Gehirns wirken.

Foto: Hafiz Issadeen/Flickr (CC BY 2.0)